Nanoaquaristik - Eine Welt im Kleinen
Die Nano-Aquaristik hat sich etabliert und verzaubert uns jedes Jahr mit neuen Aquariendesigns, speziell gezüchteten Pflanzen und Dekoartikeln, die exakt auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Die Kleinsten sind oft die Größten - das gilt auch für die Aquaristik. Manchmal hat man den Eindruck, Aquarianer mit kleinen Nano-Becken geben sich besonders viel Mühe bei der Gestaltung ihrer Unterwasserwelt. Es wird ihnen aber auch immer leichter gemacht, denn ob Wurzeln, Steine, Höhlen oder Pflanzen – alles gibt es mittlerweile im Miniaturformat. Ein bisschen erinnert die Nano-Aquaristik an die schöpferische Gestaltung, die Bonsai-Bäumchen zuteil wird. Nach dem chinesischen Verständnis ist Bonsai die Kunst, eine Harmonie zwischen der belebten Natur und dem Menschen in miniaturisierter Form darzustellen. Und genau das passiert hier ja auch. Wir tauchen ein in eine Welt im Kleinformat und erwecken diese zum Leben, indem wir auf die winzigsten Details achten.
Und das hört mit der Inneneinrichtung nicht auf, das i-Tüpfelchen sind die tierischen Bewohner. Auch hier ist kein Ende in Sicht, was neue Kreationen betrifft. Immer wieder überraschen uns Garnelenzüchter mit neuen Farben: Rot, Grün, Blau, gestreift - die Farbenvielfalt ist enorm. Das gilt auch für Schnecken. Längst haben sie ihr Image als Plagegeister abgestreift und können unbehelligt durchs Aquarium ziehen.
Wer auch Fische pflegen möchte, sollte zumindest als Einsteiger ein Aquarium ab 50 Litern wählen, ansonsten stehen die kleinen Schmuckstücke bereits ab einem Volumen von 10 Litern zur Verfügung. Damit finden sie sogar Platz im Wohnzimmerregal. Aber nicht nur da sind sie ein echter Hingucker, auch im Schlaf-, Kinderzimmer und Büro sind Nano-Aquarien immer öfter anzutreffen, weil sie mit ihrem handlichen Format einfach überall hinpassen.
Was für Kinder ein Puppenhaus darstellt, ist für Aquarianer ein Nano-Becken: Viele kleine Einrichtungsgegenstände sorgen dafür, dass sich eine Welt im Miniaturformat entfaltet, die den großen Aquarien in nichts nachsteht.
Garnelen sind in der Regel Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf pflanzlicher Kost. Der natürliche Speiseplan enthält neben Algen auch tierisches Plankton, und Detritus (abgestorbene Pflanzenteile, verrottendes Laub usw.). Im Aquarium sind diese natürlichen Nahrungsquellen meist nicht ausreichend vorhanden. Daher gilt es, entsprechend zuzufüttern. Wichtig ist hierbei eine abwechslungsreiche Fütterung. Garnelen benötigen für die Panzerbildung und Häutung spezielle Mineralstoffe. Für diese Anforderungen gibt es spezielle Futtermittel, die genau auf diese Bedürfnisse angepasst sind
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Quelle: freunde Magazin, Ausgabe 04/ 2012