Wasserpflege im Aquarium

Wasserpflege für Ihr Aquarium - wir erläutern die 3 wichtigen Schritte

Wasseranalyse

Jeder Aquarianer sollte regelmäßig die Wasserwerte überprüfen, denn von ihnen hängt entscheidend das Wohlbefinden der Tiere und Pflanzen ab. Ganz besonders müssen sie bei der Neueinrichtung eines Aquariums beachtet werden, denn in den ersten Wochen verändern sich die Wasserwerte enorm. Erst wenn der Nitritwert eine kritische Grenze unterschritten hat, dürfen Sie Fische einsetzen. Für welche das Wasser besonders gut geeignet ist, können Sie feststellen, indem Sie den pH-Wert ermitteln. Manche Fische mögen es eher sauer (niedriger pH-Wert), andere basisch (pH-Wert über 7).

Sehr wichtige Werte für das Wohlbefinden aller Lebewesen im Aquarium sind auch der GH-Wert (Gesamthärte) und der KH-Wert (Karbonathärte), denn sie haben großen Einfluss auf die organischen Funktionen. Ungünstige Werte können dazu führen, dass Fische krank werden und Pflanzen nicht richtig gedeihen. Glücklicherweise gibt es gegen alle unerwünschten Abweichungen entsprechende Mittel. Besser ist es aber, die Wasserwerte regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf rechtzeitig entgegenzusteuern. Oft genügt bereits ein Wasserwechsel.

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Wasserpflege und Wasseraufbereitung für Aquarium

Die richtige Filterung

Biologische Filterung: Hier arbeiten Bakterienfilme und bauen gelöste organische Schadstoffe, aber auch kleinste Partikel ab. Das Herzstück eines jeden Filters sollte mit Filtermaterialien mit besonders großer Oberfläche befüllt werden, damit Bakterienfilme viel Platz zum Wachsen und Arbeiten haben.

Spezialfilterung: Die letzte Stufe im Filter kann entweder biologisch arbeiten, aber auch mit Spezialfiltermedien bestückt werden, die Algenwachstum vorbeugen oder das Wasser chemisch verändern.


Wasseraufbereiter der unterschiedlichsten Art

Leider kommt das Wasser oft nicht so aus der Leitung, wie wir es uns für unsere Fische wünschen. Es können sich darin zu viel Chlor und Schwermetalle befinden, die die Gesundheit der Tiere stark belasten. Daher ist es sinnvoll, einen Wasseraufbereiter beizumischen. Dieser neutralisiert das gefährliche Chlor und bindet Schwermetalle wie Blei und Kupfer. Ähnlich wirken Mittel, die gegen lästige Trübung des Aquarienwassers eingesetzt werden können: Die unerwünschten Stoffe werden gebunden und vom Filter aufgenommen. Nach kurzer Zeit ist das Wasser wieder klar.

Manchmal kann es auch notwendig sein, dass man lediglich bei einem ganz bestimmten Wasserwert ein greifen möchte - zum Beispiel beim ph- oder KH-Wert. Bei regelmäßiger Verwendung eines entsprechenden Mittels kann der Wert dauerhaft gesenkt oder erhöht werden.

Quelle: freunde Magazin, Ausgabe 04/ 2012