
Praktische Helfer fürs Aquarium
Praktische Helfer für die richtige Temperatur
Einer der wichtigsten Punkte für ein optimal funktionierendes Aquarium ist die richtige Wassertemperatur. Für die meisten tropischen Fische sollte sie konstant zwischen 23 und 26 Grad liegen. Lediglich sehr wärmeliebende Arten, wie zum Beispiel Diskusfische, kommen auf Dauer mit höheren Temperaturen zurecht. Um diese Bedingungen im Aquarium zu schaffen, benötigen Sie eine Heizung. Wählen Sie passend zur Größe des Beckens eine entsprechend leistungsstarke Stabheizung aus. Zur Unterstützung eignet sich auch eine Bodenheizung. Sobald Sie die gewünschte Temperatur eingestellt haben, sollten Sie mit einem Thermometer an verschiedenen Stellen die Wassertemperatur messen. Je nach Strömungsverhältnissen kann es nämlich sein, dass die Temperatur an manchen Stellen deutlich geringer ist und eventuell ein zweiter Heizstab zum Einsatz kommen sollte.
Zwar schaden niedrige Temperaturen den Fischen mehr als zu hohe, aber auch diese sollten vermieden werden, da sie sich negativ auf die Lebensdauer, Farbenpracht und Fruchtbarkeit auswirken können. Besonders in den Sommermonaten sollte täglich ein Blick auf das Thermometer geworfen werden, ob die Wassertemperatur nicht zu hoch ist. Die Folgen davon sind nämlich eine beschleunigte Bakterienbildung und ein Absinken des Sauerstoffs. Am besten führen Sie dann einen Wasserwechsel durch, für den stets entsprechend temperiertes Frischwasser verwendet werden sollte.
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... die professionelle Reinigung
Eine gewisse Menge an Mulm am Boden schadet nicht, denn er dient den Pflanzen als Nahrung, die sie über ihre Wurzeln aufnehmen. Zu viel Mulm ist jedoch gefährlich, weil es zu Fäulnisherden kommen kann. Deshalb sollten Sie beim Wasserwechsel den Boden leicht absaugen. Am besten eignen sich dafür Mulmsauger, die es in verschiedenen Längen und Durchmessern gibt. Wenn Sie ein Nano-Aquarium haben, sollten Sie ein kurzes Ansaugrohr auswählen. Haben Sie ein Becken mit vielen Pflanzen, ist ein schmaler Mulmsauger ideal, weil Sie dann besser hantieren können.
Um alles in einem Aufwasch erledigt zu haben, sollten Sie gleich noch einen Blick auf die Scheiben werfen. Je nach Lichteinfall werden sie unterschiedlich schnell von Algen besiedelt. Zur Reinigung eignen sich Magnete, Tücher und Schwämme. Achten Sie darauf, keine Sandkörnchen aufzuwirbeln, die die Scheiben zerkratzen könnten.